#16post1 /// Super Bowl 51 Preview

Herzlich willkommen zur 2PC Super Bowl 51 Preview, bei der wir uns dem Endspiel der Atlanta Falcons gegen die New England Patriots widmen. Ja, Marko kann noch tippen. Nein, nicht mehr lange.

Marko: Simon, ich hab gehört, die Super Bowl kommt auf uns zu, und wir haben noch kaum was dazu gesagt. Das geht so nicht.

Simon: Super Bowl. Ich freu mich wie meine Kinder auf Weihnachten.

Marko: Als jemand, der kein Pferd im Rennen hat…

Simon: …du meinst, außer dem nächsten Head Coach der 49ers?

Marko: … ja, also als jemand der kein 2016er-Pferd im Rennen hat, wie siehst du dieser Super Bowl entgegen?

Simon: Entspannter als du?

Marko: Scherzkeks. Du weißt ja gar nicht wie entspannt ich sein kann.

Simon: Oho, höre ich da Zuversicht?

Marko: Sagen wir es so, du hörst einen Mangel an Zweifel. Ich glaube nicht, dass das Spiel so aussehen wird, wie es viele in Boston (und Dallas) sehen, nämlich, dass Atlanta da gar nix verloren hat. Siehst du das anders?

Simon: Es gibt kein Team, das es nach der 2016er Saison mehr verdient hat. Nein, lass es mich positiv formulieren: Ihr seid die würdigen Teilnehmer der Super Bowl nach dieser Saison. Lass mich zurückfragen: Hörst du, dass ihr nichts verloren habt?

Marko: Die Galle sprüht um sich. Bostoner Urgesteine wundern sich, warum es grad die faden Falcons sein mussten, die dem 5. Brady-Triumph im Weg stehen, und noch am Montag reden sich so manche in einen Wirbelwind von “Vielleicht sind Seattle und Green Bay überbewertet, und wenn wir so drüber nachdenken, wenn Dallas weitergekommen wäre, wäre Atlanta auch gar nicht da…”

Simon:  Ich glaub’ du bist da ein bisschen in einer Blase. Zumindest alle meine persönlichen Kontakte sagen: puh, die Falcons, sensationelle Saison. Ganz im Ernst.

Marko: Das ist gut zu hören. Aber aus ist sie noch nicht, wie Dan Quinn schon DMX zitiert hat: one more road to cross!

Simon: … oder Matt Ryan zu Arthur Blank: we got one more to go!

Marko: Bevor wir in die Matchups gehen, nur aus einer Makro-Perspektive, wie gut wirkt dieses Duell in so einem Vergleich der letzten Jahre? Ich bin natürlich biased und freue mich sehr, aber als Duell von Team-Stilen, finde ich ist die SB51 zu sehr geprägt von zwei unfassbaren QBs, es gibt wenig Varianz in dem wie die Teams als ganzes aufgebaut sind im Vergleich zu, zB letztes Jahr wo Weltklasse-Defense mit miesem Alt-QB auf balanciertes Team mit frivolem Jungstar traf.

Simon: Sind dir die Teams zu ähnlich? Ich finde, das passt schon so. Es gibt Jahre, da trifft es eben zwei ähnliche Konzepte. Methodisch interessant.

Marko: Das stimmt. Es trifft sich natürlich hervorragend, dass die Architekten beider Teams alle mal für mehrere Jahre in einem Raum saßen und voneinander gelernt haben. Und doch werden es die kleinen Unterschiede zwischen Bill Belichick und Thomas Dimitroff/Scott Pioli sein, die den Ausgang dann eben entscheiden werden.

Simon: Die Unterschiede oder die Abweichungen vom Plan. Verstehst du, was ich meine?

Marko: Erzähl!

Simon: Die Frage, die mir im Kopf herumschwirrt: Wer schafft es besser, das gegnerische Team aus der Bahn zu werfen? Beide Teams hab’ ich 2016 als konstant und stabil erlebt. Ich will nicht sagen, dass die Teams statisch sind. Gar nicht. Aber sie sind so reif unter Anführungsstrichen, dass Veränderungen – also Adjustments – fix zum Plan gehören. Und ja, ich betone noch einmal: Die Falcons sind reif.

Marko: Das ist sicher ein Riesen-Faktor, beide Coaching Staffs haben durch Flexibilität bestochen, und zwar sowohl was Kaderaufbau betrifft, als auch bezüglich Gameplanning.

Simon: Ich muss es sagen, da bin ich beruflich gebrandmarkt. Ist es Flexibilität oder Agilität?

Marko: Haha, gute Frage! Ich deute Flexibilität als Anpassungsfähigkeit an Außenfaktoren, also eher was reaktives, und Agilität als etwas was von Innen kommt, und da muss ich sagen, haben beide Teams ja auf beiden Seiten des Balles bisher brilliert. Die Offense beider Teams war agil, die Defense flexibel?

Simon: Du bist ein Meister der Worte … passt für mich. Im Endeffekt – und das ist doch das Geilste an dieser Paarung: Pats und Falcons sehen Change als Stärke.

Marko: Absolut. Das fängt an bei kleinen Details, wie dazu geholten WRs, die niemand sonst haben wollte (Chris Hogan, Taylor Gabriel), über größere Brocken wie komplett neu ausgerichtete Locker Rooms, bis hin zum Spiel selbst, wo die Pats in der Lage sind im Championship Game primär eine Formation zu nutzen, die sie davor in der Saison ganze 10 Snaps gespielt haben.

Simon: …oder einer Falcons Defense, die aus Unerfahrenheit Unbekümmertheit macht. Wer sich weniger Sorgen macht, kann schneller laufen. Oder so.

Marko: Die Falcons Defense, ja, einerseits war es das, andererseits aber eben auch Coaches die willig waren zu ändern was nicht funktionierte. Die aus Seattle geerbte Cover 3 wird in der Mitte der Saison fallen gelassen für eine deutlich man-lastigere Cover 1 (oder man-free, wie es auch heißt). Gehört Mut dazu, so einen gewichtigen Wechsel mitten in der Saison zu bringen, vor allem auch wenn du genau dann deinen besten Defender (Desmond Trufant) auf IR setzt.

Simon: Gewichtig ist er doch nur, wenn man zu nahe dran steht. Wie bei einer Mauer. Wieder: Change ist keine Bürde, sondern eine Chance.

Marko: Das dachte sich Belichick wohl auch, als er seine beiden besten Defender hergab. Ohne Chandler Jones und Jamie Collins verlor die Patriots Defense nichts an Biss, im Gegenteil.

Simon: Marko, schäm dich. Dieses Collins-Jones-Analyse-ähnliche Gebrabbel gibt es bei uns nicht.

Marko: Ich sag ja nicht, dass die Defense super ist, sie ist Mittelmaß (und einen Tick schlechter als die vom Vorjahr), aber illustrieren kann man damit schon, wer sich was traut an Veränderung. Die Frage ist, wen haben sie gespielt?

Simon: Wen haben sie aufgestellt oder wen hatten sie als Gegner? Ich finde beides spannend zu besprechen. Letzteres kann man natürlich salopp beantworten, gelt? Niemanden auch nur annähernd so potenten wie Kyle Shanahans Feuerwerk. Das hörst du zwar gerne, willst du aber jetzt nicht hören.

Marko: Richtig, für mich wird entscheidend sein, wie tun sich Kyle van Noy und Shea McClellin in Coverage gegen die Falcons RBs? Weil das könnte das primäre Duell werden, sollte Belichick die WR-DB-Frage für sich lösen können.

Simon: Wie genau will er das machen?

Marko: Wer weiß. Meine Theorie wäre, dass er Eric Rowe mit Devin McCourty over the top auf Julio Jones abstellt, mit Malcolm Butler Taylor Gabriel rausnimmt und Mohammed Sanu sich beweisen lässt gegen Logan Ryan.

Simon: Fein, dann hat er nur mehr Hardy, Hooper, Toilolo, Freeman und Coleman, die ihm das Leben schwer machen. Ah ja, und DiMarco!

Marko: Vergiss Aldrick Robinson nicht. Mein Sleeper Pick für surprise contribution.

Simon: Ich unterstelle jetzt nicht allen immenses Talent. Wie hat Kyle es trotzdem geschafft, die Offense so “gstopft” wirken zu lassen? Das ist ein Mysterium.

Marko: Zum einen: Die OL. Das fehlende Puzzlestück war scheints wirklich nur ein erfahrener Center und Alex Mack hat diese Unit einfach grundsolide gemacht. Zum anderen erlaubt ihm das eine extrem balancierte Offense zu spielen. Das nie ermüdende Komitee-Laufspiel ist das Fundament für etliche Play Action Spielchen, und das WR Corps ist mit 3 speedster und 3 possession guys tief genug, um allen ihre Pausen zu gönnen.

Simon: Weniger Julio ist also mehr? Das nennt man by the way: addition by substraction.

Marko: Die Falcons sind 6-0, wenn er unter 40 Yards fängt oder nicht spielt. Da wird dann die agile Offense zu einer flexiblen, sollte der Gegner wirklich alles dafür tun, dass Julio nichts tut.

Simon: Du hast doch so was in deinem Gastbeitrag auf Football-Austria.com geschrieben? Die Entdeckung, dass Julio nicht alles alleine machen muss, öffnet Türen …

Marko: … und wenn ich ganz bescheiden ergänzen darf: Tore.

Simon: Scheunentore!

Marko: Die Play Action tut ihr übriges, nimmt dem pass rush die Zähne, erlaubt mehr big plays, was zu einer größeren Zuversicht bei Matt Ryan geführt hat, der heuer Würfe sich zumutet, die er 8 Jahre lang ignoriert hat. Die Frage bleibt also, wie stoppen das die Patriots?

Simon: Mit ihrer Offense?

Marko: Guter Punkt. Wechseln wir die Seite.

Simon: Moment, lass mich deine Frage noch etwas ernster beantworten. Ich mag Vic Fangios Herangehensweise gegen die Packers von 2011-2014. Minimaler Pass Rush, klarste Gap-Responsibilities und disziplinierte Secondary. Freilich alles nur machbar, wenn die Defense nicht vom Plan abweicht.

Marko: Das seh ich genauso. Ich kann mir ein Szenario vorstellen, wo Matt Patricia versucht Ryan mit Blitzen zu überraschen, aber im wesentlichen wird er wie so oft versuchen, die WRs an der line of scrimmage einzuschüchtern und das Timing auseinanderzubringen. Wenn die Pats eine Sache gut können, dann ist es Tackling. Ich erwarte mir, dass sie gern kurze completion zulassen, um dann sauber den big play zu verhindern.

Simon: Diszipliniert und reif eben. Was mich zu einem weiteren Lieblingsthema von dir bringt, bevor wir über die Patriots Offense reden. Jitterbugs. Wie viele Ints wirft Ryan denn? Soll heißen: Spielen die Nerven eine Rolle?

Marko: Sehr schwer vorherzusehen. Wenn Ryan in den Rhythmus findet, wie die letzten 6 Spiele, dann kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass er nervös wird. Wenn aber die Pats 14-3 in Führung gehen und er Druck bekommt, dann erzwingt er wie gegen Philly oder die Chiefs vielleicht den einen oder anderen Wurf, den er lieber lassen sollte. Aber tendenziell sind junge und SB-unerfahrene QBs ja im Vorteil gegenüber Veteranen

Simon: Du meinst wie Cam letztes Jahr und Russell Wilson im Jahre davor?

Marko: Okay, ja, die letzten 2 Jahre, aber die 6 davor gingen an den mit weniger Bowl Erfahrung.

Simon: I see. Ich bin überrascht, du hast die Chance über die Clutch-Zweifler drüber zu fahren also ausgelassen.

Marko: Wenn dieses Team so spielen würde, als ob um diese Frage noch gehen würde, wäre es auch bei mir Thema. So aber muss man sich nicht mehr damit beschäftigen, oder, wie es bei den vielen Diskussionen um den MVP ja auch hieß: Be undeniable. Nichts anderes war Ryan heuer.

Simon: Gehen wir also zu James Develin.

Marko: Wir haben eine Fullback Bowl!

Simon: … und beide sind bald Free Agents, oder? Wie kann das sein? Nach so einer Saison.

Marko: DiMarco hat die großartige Position, jetzt nach der Verlängerung von Robert Alford und Ryan Schraeder die “top offseason priority” der Falcons zu sein. Was für eine Zeit in der wir leben!

Simon: Kyle wird ihn also nicht mitbringen? Ich lechze nach der heurigen Saison ganz besonders nach einem Fullback.

Marko: Darüber reden wir dann in der Offseason. Es ist noch ne Super Bowl vor uns, remember?

Simon: Sorry. Seit wann hat New England einen Fullback im Einsatz? Sind die nicht eine Spread Offense?

Marko: Die Pats sind eine Amöbe. Sie sind das, was der Gegner am wenigsten erwartet, und immer in einer Form, die gegenläufig ist zu dem aktuellen Trend. Develin spielt regelmäßig seit 2013 und sieht immer super aus. Er wird eine tragende Rolle spielen, glaube ich.

Simon: Ein Service für die Leser: Er trägt #46. Ist er der neue Welker, also der neue drive-sustainer?

Marko: Er wird nur glaub ich keine Bälle fangen. Aber Belichicks Gameplan wird ja vermutlich darauf hinauslaufen: Lange drives, die Ryan vom Feld weg halten, und die die schnelle, aber leichte Defense der Falcons mit etlichem heavy personell niederwalzen soll. Das heißt viel Martellus Bennett, viel Legarette Blount und viel Develin.

Simon: Gegen Blount nützt euch der Speed halt nur aus Pursuit-Sicht.

Marko: Genau, und Bradys Kurzpassspiel diktiert auch den Rhythmus auf eine Art, die Speed negiert. Auf langen, 7-Step Dropbacks kannst du als schnelle Defense natürlich eher mithalten, da dir niemand davonrennen kann, aber im kurzen 1- bis 2-Sekunden Hopser auf Julian Edelman kannst du noch so schnell sein, er wird den Ball vor dir fangen. Plus, es negiert Vic Beasley, den einzigen guten pass rusher im Spiel.

Simon: Das Passing Game auf die Running Backs sehe ich weniger tragisch, das spielt der Atlanta Front 7 eher in die Hände. Oder täusche ich mich – und White und Lewis belehren mich?

Marko: Die größte Schwachstelle der jungen Falcons Defense waren Screens und Checkdowns auf RBs. Einerseits, weil sie oft das Resultat von Overpursuit der jungen LBs sind, andererseits weil die flotten Kerle oft nicht groß genug sind, RBs alleine zu stoppen. Deion Jones schaut ja zeitweise wie ein CB aus. Aber was natürlich stimmt ist: Beide Coaches wissen das. Ich kann mir sehr gut ein Spiel vorstellen, wo Quinn zusätzlich zu man-free einen “Lurker”, bzw. einen zusätzlichen Zonen-Verteidiger in der Mitte abstellt, um genau das zu verhindern.

Simon: Du bist zu nett zu mir.

Marko: Mein Team ist in der Super Bowl, während deines Kommentatoren als GMs anheuert. Irgendwas muss ich dir ja gönnen.

Simon: “Darüber reden wir dann in der Offseason. Es ist noch ne Super Bowl vor uns, remember?”

Marko: Stimmt, stimmt.

Simon: Wir haben Coaching, Offense, Defense. Fehlen noch die Spezialeinheiten.

Marko: Die sind beide solide, würde ich sagen? Was Stephen Gostkowski als Kicker vergeigt, vergeigen die Falcons gern in der Coverage. Ich glaube, das dürfte sich die Waage halten.

Simon: Die Special Teams entscheiden das Spiel nicht?

Marko: Der größte Siegesvorsprung aller Belichick-involvierten Super Bowls waren ganze 4 Punkte. Es wäre natürlich fahrlässig zu sagen, dass es keine Rolle spielen wird.

Simon: Said like a true politician.

Marko: Du hast es vielleicht nicht bemerkt, aber in den USA hat sich ein neuer Politiker-Ton etabliert.

Simon: … “Darüber reden wir dann in der Offseason. Es ist noch ne Super Bowl vor uns, remember?”

Marko: Ich bin gespannt, wie viele Falcons die Einladung ins Weiße Haus ….

Simon: Ich fand Brady letztes Jahr lächerlich – ich werde das auch heuer lächerlich finden. Wer A sagt, …

Marko: … muss auch Tipps abgeben. Du hast ja sehr cool ignoriert, dass ich da oben die Falcons schon gedroppt habe. Zu offensichtlich?

Simon: Gar nicht. Ich hab’s eher übersehen. Aber schön, dass du deinem Team vertraust. Christoph hat mir mal eindringlich gesagt, dass ich nie-nicht-nie gegen mein eigenes Team wetten soll.

Marko: Außer vielleicht, wenn dein Team Cleveland ist?

Simon: Ich bin da in keiner guten Position über die Browns herzuziehen.

Marko: Rückst du jetzt endlich mit deinem Tipp raus?

Simon: Muss ich?

Marko: Wenn du Shanahan haben willst…

Simon: Ich glaub, ich hab das schon zu Beginn der Saison gesagt: Den größten Gefallen, den man Bill Belichick tun kann, ist sein Team als Underdog zu sehen.

Marko: Spannender Punkt, Atlanta genießt ja auch in Vegas einen absurden run an Vertrauen derzeit. Gegen Seattle und Green Bay eröffnete man beide Male als 3.5 Punkte Favorit und endet bei 6 Punkten. Zum Vergleich: Gegen deine 49ers im NFCCG 2012 war man zu Hause (!) noch 4 Punkte Underdog. Aber so sehr die Leute wie die Profis den Falcons vertrauen, in SB51 sind die Pats mit 3 Punkten Favoriten, und zwar seit letztem Montag und seither konstant. Also ganz so leicht ist es nicht: Meine Blase ist nicht nur eine Blase. Sehr viele Leute glauben nicht an das junge out-of-nowhere Team gegen den Veteran. Siehe auch: Cam gegen Peyton.

Simon: Sei froh, hm?

Marko: Ich wünsch mir natürlich einen anderen Ausgang, wenn man bei dem Vergleich bleiben will.

Simon: Ich mir auch. Mein Bauch sagt leider was anderes. Ich bin geschädigt, aber ich seh wieder eine last-second surge, die nicht aufgeht.

Marko: Sehr gut möglich. Ich lande bei 31:24 Atlanta. Ich bin natürlich geblendet von dieser magischen Story, einer Stadt, die grad nicht aufhören kann zu feieren, einem Team, dass nicht so überwältigt wirkt vor dem großen Moment wie die Panthers letztes Jahr, aber dennoch Spaß zu haben scheint, den vielen Kreisen, die sich da schließen (von Dimitroff und Pioli gegen Belichick, über Michael Vicks große Geste gestern, bis hin zur schieren Seltenheit, die eine Falcons-Teilnahme auf dem Parkett hat) und einer historisch guten Offense. Und ja, gerade historisch gute Offenses scheitern in der Super Bowl meistens.

Simon: Ich glaub nicht, dass eure Offense scheitert. Ich seh trotzdem ein 34:28 für die Patriots.

Marko: Auch spannend, ein Shootout.

Simon: Ist es das heutzutage noch? Wenn, außerdem, wird das ein Run-Out. Blount-Dampfwalze.

Marko: Das Over/Under ist historisch hoch, aber “nur” 58 bis 59. Dein Tipp wäre Over.

Simon: Well, ich sag ja nicht, dass ich eine Ahnung habe.

Marko: Ich finde die Run-Out Wortschöpfung super. Und an Super Bowl Tipps sind wir ja beide zwar 2-2 die letzten Jahre, aber den einzigen Bullseye, das völlig korrekt getippte 28:24 der Pats gegen Seattle, hast dennoch du. Insofern geh ich jetzt mal weinen.

Simon: Ich verspreche ein guter Host zu sein, egal wie es ausgeht.

Marko: Ich freu mich.

Simon: Ich mich erst.

Beitragspic by Texas.713 under CC BY-NC 2.0

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