#14off7 /// AFC West /// Der alte Mann und das Mehr

Aus der AFC West kamen letztes Jahr etwas überraschend drei Playoffteams hervor. Warum das heuer nicht wiederholt wird, besprechen wir in der siebten Ausgabe unserer Offseason-Previews.

Marko: Simon, wir nähern uns dem Finish. Auf uns warten noch zwei Super Bowl Teilnehmer, fünf Playoffteams!

Simon: Und sechs winning Teams. Fast so viel, wie in allen bisherigen #14off-Ausgaben zusammen.

Marko: Es war letztes Jahr sehr überraschend, dass die AFC West so gut war. Immerhin hatte sie den First Overall Pick, und ihr letzter Playoffsieg war noch in der Tebow-Ära.

Simon: Dann entpuppte sich der schedule mit NFC East und AFC South als deutlich schwächer als vermutet. Und schließlich darf man nicht vergessen, dass in den letzten zwei Wochen gefühlte 17 Dinge genauso passieren mussten, wie sie passierten, damit die Chargers reinkommen.

Marko: Richtig, das Bild einer dominanten Division wollte sich trotz der brillanten Denver-Offense und Kansas City-Defense nicht ganz einstellen.

Simon: Vor allem, als dann die Chiefs gegen die besagt schwache AFC South noch aus den Playoffs fielen, war viel vom Glanz der regular season vorbei.

Jamaalles

Marko: Der Glanz war, schedule hin und her, aber wirklich erstaunlich, bevor die Verletzungen anfingen. Die Chiefs hatten eine der schönsten Defenses letztes Jahr, und sogar als jemand, der die Seahawks-Dominanz, die nächste Woche Thema sein wird, in jeder Sekunde genossen hat, muss ich sagen: Die Chiefs-D war für mich die “schönere” der großartigen Defenses.

Simon: Wie genau unterscheidest du das?

Marko: Die Seahawks-Secondary ist die vielleicht beste aller Zeiten. Defenses die so dominieren, ersticken den Gegner förmlich: Er hat die Illusion von Optionen, nur um dann die existenzielle Panik zu erfahren, dass sie alle Sackgassen sind.

Simon: Du meinst also, starke Secondaries sind Defenses, die reagieren?

Marko: Genau, Kansas City hingegen gehörte zu jenen Defenses, die dem Gegner gar nicht einmal dazu kommen lassen, Optionen zu haben.

Simon: Starke Box, Angriff als die beste Verteidigung.

Marko: Drum sah da ein Marcus Cooper gegen non-Peytons so gut aus, drum hat das so lange so gut geklappt, trotz unscheinbaren Startern wie Sean Smith oder Kendrick Lewis.

Simon: Ich finde ja jede Defense, die Seattle Paroli bieten kann, schön per Definition, also kann ich dir quasi nur zustimmen, aber weit gekommen sind die Chiefs trotz absurd hoher Führung in den Playoffs nicht.

Marko: Da war das Ende ja finde ich mit dem Verlust des besten Offense-Spielers nach nur 5 Snaps nur zu verständlich. Als Defense war die Leistung gegen einen verrückt spielenden Luck ja immer noch überdurchschnittlich finde ich.

Simon: Ich sah das Spiel ja so: Was die Box an pass rush brachte, gaben Lewis, Derrick Johnson und ja, auch Eric Berry wieder im Verlauf des Spiels in Coverage her.

Marko: Aber das liegt dann auch an der jeden an seine physischen Grenzen führenden 45+ Coverage Snaps, die die alle gespielt haben. Und die Defense produzierte dennoch bis 20 Minuten vor Ende 3 INTs und einen Forced Fumble, was zusammen mit einem Bilderbuch-Tag von Alex Smith immer noch ein 17 Punkte Spiel war.

Simon: Und ein weiterer Forced Fumble wurde ja dann zu einem TD für Luck. Das war das merkwürdigste Spiel seit langem.

Marko: Also ist unser Schuldiger quasi durch die Jamaal Charles’ Verletzung jemand wie Cyrus Gray?

Simon: Sagen wir’s so, Andy Reid wird nicht unähnlich gedacht haben, als er De’Anthony Thomas mittlerweile vor ihm auf den Depth Chart gesetzt hat. Ich mag den Jungen zwar, aber ich würde gern mehr sehen, bevor ich ihm eine featured back Rolle in Charles’ potentieller Abwesenheit zutrauen würde.

Marko: Thomas hat bisher ganze 3 Carries in der Preseason gesehen, ich bin auch sehr vorsichtig da.

Simon: Das viele größere Problem ist aber eine vollständig entleerte OL. Sie haben ihre besten drei OLiner in der Offseason verloren und haben seither ihren 5. Runden Rookie Zach Fulton zum Starter erkoren.

Marko: Und Alex Smith ist nicht unbedingt berühmt dafür, von sich aus Spiele zu gewinnen. Ich fand ja immer, es gelingt ihm, hie und da, wie im Divisional Playoff gegen die Saints damals.

Simon: Aber konstant konnte er sowas nie abrufen, richtig.

Marko: Also zusammen mit den immer noch fragwürdigen Waffen ist die Offense also wieder mal eine reine Charles-Show?

Simon: Ich würde als Hoffnung noch den TE Travis Kelce im Auge behalten, der letzte Saison als Rookie verletzt ausfiel. Der ist als Blocker eine Berge-Verschieber, aber blüht gerade auch als NFL-Passfänger enorm auf. Und das Video oben zeigt ja auch sehr schön, was für eine Vorliebe Smith für TEs hat.

Marko: Das wäre mal schön, endlich wieder ein fescher TE in Kansa City.

Simon: Fesch sind auf jeden Fall wieder die Special Teams, auch jenseits von Thomas. Dave Toub, bester Special Teams Coach aller Zeiten?

Marko: Gewagter Titel, aber nachvollziehbar. Gibt wenig Grund, hier heuer skeptisch zu sein.

Simon: Defensiv sind wir ja wie oben erwähnt nur halb-skeptisch. Tamba Hali, Justin Houston und Dee Ford sollten ja derweil den pass rush weiter am Leben erhalten können.

Marko: Ford ist ein spannender Pick, nicht unähnlich dem Kony Ealy-Pick in Carolina oder Bruce Irvin damals in Seattle. Man holt sich einen pass rusher, der nicht wie ein every down LB aussieht, weil man weiß, dass man ihn nicht als every down LB verwenden muss.

Simon: Und sollten die beiden Stars finanziell nicht haltbar sein demnächst, hat man eine Versicherung. Ich mag nur seine Inkonsistenz nicht.

Marko: Ansonsten möchte ich als meinen Hauptgrund für etwaige Def-Skepsis jetzt schon Dontari Poe anmelden. War 2013 für Poe, was 2011 für Jason Pierre-Paul war?

Simon: Ha, spannende Skepsis. Ich gönne auch allen workout-warriors ohne tape-production ihre eine Breakout-Saison. Aber ob nun er der Grund für Hali und Houstons Dominanz, oder umgekehrt, war, wird sich erst heuer zeigen. Prove it, buddy.

Marko: Mit dem DL-Fragezeichen auch jenseits von Poe und einer wieder neuen CB-Kombo aus Cooper und was-weiß-ich-wem wird die Def auch nicht super-fix wieder Top 10 sein.

Simon: Zusammen mit dem OL-Rückschritt sehe ich hier mehr den Wunsch einer Hoffnung auf Playoffs als realistische Chancen,

Das Gegenteil von Gut ist Gut Gemeint

Marko: Was die Raiders der letzten, äh zehn Jahre auch gut beschreibt.

Simon: Himmel, weißt du was das frustrierendste an den Raiders ist? Selbst wenn sie Sachen richtig machen, machen sie sie falsch!

Marko: Beispiele?

Simon: Rolando McClain. Denarius Moore. Lamarr Houston.

Marko: Reggie McKenzie, de man ja gern Erfolg gewünscht hat, erbte die vom Carson Palmer Trade verstümmelte Draftmöglichkeiten und war seither von Injuries geplagt.

Simon: Dafür kann er nichts, aber selbst wenn DJ Hayden oder Menelik Watson am Feld waren, sah das nicht immer hübsch aus.

Marko: Agreed. Wofür McKenzie viel kann, ist seine beiden besten Spieler, Houston und LT Jared Valdheer heuer gehen zu lassen.

Simon: Ja, der Frust endet irgendwie nie für Raider-Fans. Man hat ja fast Mitleid mit Khalil Mack.

Marko: Vor allem da er nun als SLB auflaufen wird.

Simon: Als unproven Jungstar neben Hayden lastet also auf ihm die gesamte Zukunftshoffnung. Der Rest der Defense ist, wie Football Perspective festgestellt hat, alt genug um für den Senat zu kandidieren.

Marko: Viertrundenrookie DT Justin Ellis, ein 360-Pfünder mit spin move ist nun schon mehrere Wochen out aufgrund der Gehirnerschütterung, die er im ersten Preseason Game erhalten hat. Wieder was, wofür McKenzie nichts kann. Dass seine Lamarr Woodley und Justin Tuck-Signings auch nicht berauschend aussehen, macht solche Unglücke halt doppel bitter.

Simon: Ohne Hayden ist das CB Corps auch nur ein Haufen Ex-49ers. Wenn schon 49ers Defense Spirit holen, wieso dann von der schwächsten Position?

Marko: Hältst du so wenig von Tarell Brown und Carlos Rogers?

Simon: Beide haben gute Leistungen gebracht. Highlights waren sie aber keine – und Einjahresverträge sind nur positiv,  wenn die Spieler nicht funktionieren.

Marko: Keith McGill, der andere Viertrundenrookie, wäre ja hier meine Lieblingslangzeitoption. Sah enorm gut bei der Senior Bowl heuer aus, und ich mag ja diese 6’3’’ Typen auf CB.

Simon: Aber Defense hin, Defense her, wir alle wissen, dass das Grundproblem wohl noch immer die Offense ist. Die OL wird dank Veldheers Abgang nicht mittels eines mickrigen Gabe Jackson Picks gerettet werden können.

Marko: Jackson ist vor allem technisch noch viel zu roh im pass blocking, um der, sagen wir mal, interessanten QB-Situation wirklich helfen zu können.

Simon: Ich fürchte ja fast, dass Trent Edwards irgendwann mal startet.

Marko: Keine Sorge, nominell ist er ja noch der vierte QB am Depth Chart. Aber die große Frage ist ja, ob Derek Carr die Antwort sein kann?

Simon: Er hat einen super schnellen Release, das muss man ihm lassen. Seine Agressiveness lässt noch sehr zu wünschen übrig, und er telegraphiert seine reads, aber den Arm hätte er.

Marko: Arm ohne Arms: Ich kann dir keinen TE am Roster der Raiders nennen. Und WR ist irgendeine Mischung aus Drop-Experten wie Greg Little und Leuten, die von guten Teams gehen gelassen wurden, wie James Jones.

Simon: Es ist wohl ein sehr bezeichnendes Schicksal der Offense, dass der einzige Top 5 Spieler auf seiner Position nun FB Marcel Reece ist.

Marko: Ouch, ja. Ich finds zwar schade, wie sehr der FB aus der NFL verschwunden ist, aber nichtmal unter dem Aspekt kann ich Oakland irgendwelche Haltungspunkte geben.

Fällt es sich hochgelegen tiefer?

Simon: Ganz anders die Broncos, die einfach keinen FB haben.

Marko: Stimmt, da hilft nur manchmal Mitch Unrein als sechster OL aus.

Simon: Gar nicht Unrein war deren Run bis zur Super Bowl. Eine Offense, die sich ins Gespräch zur besten aller Zeiten gebracht hat, eine solide Defense und ein erneuter Ritt des Großmeisters Peyton Manning.

Marko: Und das alles, trotz eigentlich absurder Injuries, die sie vor allem in der Defense erwischt haben.

Simon: Man hat in der Offseason auch bewusst Defense ins Visier genommen. Aqib Talib und Demarcus Ware sind enorm smarte Neuzugänge.

Marko: Ja, völlig. Ware hat mit Von Miller endlich einen Partner, was er in Dallas praktisch nie hatte. Und Talibs Signing gefällt mir dank des Hintergrund-Moves, dann in der ersten Runde Bradley Roby zu draften.

Simon: Der Gambler mit irrer Athletik. Der one-two-Punch an Stopgap-und-Zukunft erinnert ein bisschen an die Saints-Idee mit Champ Bailey und Stanley Jean-Baptiste.

Marko: Gute Teams haben oft die gleichen guten Ideen.

Simon: Ich mag auch das TJ Ward Signing, sie brauchten dringend einen hard hitter auf Safety.

Marko: Offensiv muss man sich keine Sorgen machen?

Simon: Ich finde es super, dass sie Wege gefunden haben Eric Deckers Abgang durch Cody Latimer zu kompensieren. Montee Ball kam zwar erst diese Woche zurück aufs Feld, aber ich würde mir nicht Sorgen machen um ihn.

Marko: Alles happy also, verstehe.

Simon: Du siehst das anders?

Marko: Nein nein, ist eh logisch alles, es ist Peyton Manning.

Simon: Na sag, ich glaub dir kein Wort.

Marko: Ich frag mich nur…

Simon: … ja?

Marko: Diese Offseason, so perfekt wie sie war für die Broncos, verschweigt ja dann doch ein bisschen den Fakt, dass sie, wie soll man sagen… vernichtet wurden in der Super Bowl, oder?

Simon: Darüber redet niemand gern, ja.

Marko: Ok, und ich glaube ja, Manning findet im Regelfall wieder raus aus Löchern, aber das wird ja mit dem Alter schwerer und schwerer. Plus, seine Saison war so außerirdisch letztes Jahr, dass eine Regression ja bei ihm zwangsweise passieren wird müssen.

Simon: Ok, worauf willst du hinaus?

Marko: Seine Regression, zusammen mit einem schwereren schedule, einer brutal-bitteren Niederlage in den Playoffs, und jetzt overhypeten Siegen gegen z.B. nicht blitzende 49ers hinter Blaine Gabbert weckt bei mir Alarmglocken.

Simon: Tony Gonzalez glaubt, die Denver Broncos könnten die 2007er Patriots-Saison nachmachen – nur mit dem anderen Finish.

Marko: Tony Gonzalez hinterlässt grad Visitenkarten. Mich erinnert dieses Team in der Offseason eher an die 2010er Vikings.

Simon: Ein gewagter Vergleich.

Marko: Ich weiß, aber ich werd ihn nicht los. Ein Hall-of-Fame-QB, der eine magische Saison in den Playoffs völlig zerstört bekam von einer extrem aggressiven Defense, ein rund um tiefes Team mit zwei pass rushern, einem guten Veteran-CB…

Simon: Und einer Offseason, die eindeutig “12-4” schreit.

Marko: Genau, es war so sonnenklar, dass die Vikings damals wieder in die Playoffs gehen werden. Und dann kam es anders. Auch bevor Favre verletzt war.

Simon: Ich weiß nicht, mir wirkt das zu gewagt. Manning sah gegen die Division vor allem zu gut aus, als dass ich da wen vorbeiziehen sehen würde.

Marko: Das ist quasi der Schlüsselpunkt zu der Theorie, ja. Können die Chargers da vorbei?

French Death Kiss

Simon: Was schon stimmt, Peyton tat sich nie sehr leicht mit den Chargers. Letztes Jahr war das in der regular season ja auch ein Split, bevor ein 3rd and 17 das Playoffspiel entschied.

Marko: Und das war ja auch sein erster Playoffwin gegen San Diego. Und noch 2010 warf er 4 INT-Spiele gegen sie, nur gegen New England hat er in seiner Karriere mehr INTs geworfen. Wenn ihn wer stoppen kann, dann sie und Brady. Just like it was in the last decade.

Simon: Die San Diego Defense hat sich auch mit Jason Verrett verstärkt. Der hat super ball skills und sehr gute Instinkte, nur der Größte ist er nicht.

Marko: Er hat auch dank Brandon Flowers etwas Zeit, sich zu entwickeln. Meine größte Sorge ist eher Kendell Reyes, der es einfach nicht zu packen scheint, in der NFL zu spielen. Er war als Starter völlig überfordert.

Simon: Leider sieht man hier keine Nachfolger. Aber ich mag die “Dwight Freeney als designated pass rusher” Idee hinter Jeremiah Attaochu und Melvin Ingram. Und der scheint langsam den Dreh rauszuhaben.

Marko: Gegen Seattle sah er super aus, ja. Ingram könnte der Schritt sein, der der Defense fehlt um durchschnittlich zu werden. Und San Diego hat die Offense wiederentdeckt, der eine durchschnittliche Defense, z.B. eine, die 3rd and 17 verteidigen kann, schon reichen könnte.

Simon: Die Chargers Offense. Ich schwör dir, ich hab die abgeschrieben gehabt seit 2009.

Marko: Dazwischen waren auch viele üble Jahre. Das rekordverdächtige 2010er Special Teams Fiasko, z.B.

Simon: Und dann kommt da ein Ken Whisenhunt als OC rein und erfindet Phillip Rivers’ Spiel neu.

Marko: Verrückt, das hab ich auch nicht kommen sehen.

Simon: Aber Whisenhunt war gscheid, das muss man ihm lassen. Er hat erkannt, dass das Roster das deep game nicht mehr hergibt, was Rivers gewohnt war. Also hat er die Risiken verkleinert und Keenan Allen zu einer Waffe over the middle gemacht.

Marko: Ich fand ja vor dem 2013-Draft, dass Allen der kompletteste WR in dem Draft war, aber es war klar, dass Tavon Austin und Cordarrelle Patterson mit ihrem Speed jemanden gierig machen werden.

Simon: Und dann ging Allen als achter WR vom Board in Runde 3. Jetzt hat er mehr Playoff-TDs als Rookie gefangen (2), als alle sieben vor ihm zusammen (0).

Marko: Whisenhunt ist nun aber weg, und sein Nachfolger ist niemand geringerer als Frank Reich.

Simon: Sollte man den kennen?

Marko: Er wurde jedenfalls just im letzten Kansas City Playoffspiel aus der Versenkung zurück in die Erinnerung gerufen. Sein Rekord für das größte Playoffcomeback ever stand in Gefahr von Luck gebrochen zu werden.

Simon: Ah ja, der Jim Kelly Backup!

Marko: So hält er noch immer den Rekord und man darf gespannt sein, was er in San Diego nun als OC bringen wird. Die Position hatter er ja noch nie inne. Erste Berichte aus dem Camp klingen, als ob er ein Jim Kelly Backup war!

Simon: No-Huddle, Up-Tempo Shotgun, damals nannte man das noch “K-Gun”.

Marko: Und dabei muss er ja diese alten Konzepte gar nicht als Rettung oder so bringen. Die Chargers Offense war irre effizient letztes Jahr.

Simon: Genau, aber es war eine sehr spezielle Effizienz. Kaum wer bewegte den Ball so langsam, und kaum wer spielte so ein horizontales und auf RBs spezialisiertes hochprozentiges Kurzpassspiel.

Marko: Reichs Uptempo Vergangenheit kann dem also nur helfen. Als neues Spielzeug im kurz- bis mittellangen Bereich kündigt sich ja nun Ladarius Green an.

Simon: Der Viertrundenpick aus 2012 sieht auf jeden Fall wie ein würdiger Nachfolger für den langsam verlangsamenden Antonio Gates aus.

Marko: Das alles, zusammen mit einer letztes Jahr völlig überraschend konsolidierten OL, verspricht Gutes.

Simon: Ich mag das Sudern nicht versiegen lassen, DJ Fluker wirkt bisher in der Preseason nicht so, als ob er einen Sophomore Leap macht. 6 erlaubte Hurries auf 32 Pass Block Snaps sind bitter.

Marko: Sie spielten ja auch nur in Seattlle und in San Francisco. Aber gut, wenn Fluker-Skepsis angesagt ist, was ist dann mit Rookie Chris Watt?

Simon: Du weißt, ich bin kein großer Notre Dame Fan.

Marko: Ich ja auch nicht, aber ich mag seinen blue-collar-approach. Wuselt und werkelt, unscheinbar, aber fehlerfrei.

Simon: Das beschreibt diese Offense ganz gut, finde ich.

Marko: Bleibt nur abzuwarten, ob sie gegen das großen Feuerwerk des Peyton Manning bestehen kann.

Beitragsbild by Chad Cooper under CC BY 2.0 (cropped)

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